Allgemeine Informationen

Die Hochschulambulanz für Psychotherapie am Lehrstuhl für Psychologie I der Universität Würzburg bietet eine intensive ambulante Behandlung für Personen an, die unter einer Panikstörung leiden. Dies geschieht im Rahmen eines groß angelegten wissenschaftlichen Projektes, welches vom Psychotherapie-Verbund Paniknetz getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird.

Aktuelle Mitteilungen

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte "Paniknetz" befindet sich in der Endphase. Die intensive ambulante Behandlung für Patienten mit Agoraphobie bzw. Panikstörung im Rahmen einer Studientherapie kann daher vorerst nur noch einer begrenzten Patientenzahl an der Hochschulambulanz angeboten werden. 

Was ist eine Panikstörung?

Bei dieser häufig auftretenden Angststörung kommt es zu wiederkehrenden Attacken starker Angst, die mit ausgeprägten körperlichen Symptomen (z. B. Herzrasen, Schwindel, Atemnot, Benommenheit, Engegefühl, Übelkeit, Hitzewallungen) einhergehen.

Die Panik- und Angstanfälle treten oft plötzlich und unerwartet in ungefährlichen Alltagssituationen (z. B. im Kaufhaus, während Bus- oder Bahnfahrten) auf. In der Folge sorgen sich die Betroffenen  über das erneute Auftreten solcher Anfälle und haben Angst davor.

Im Zusammenhang mit der Panikstörung kann es dazu kommen, dass Angst auslösende Situationen vermieden oder nur noch unter großer Unruhe und großem Unwohlsein aufgesucht werden. So kann sich eine Agoraphobie entwickeln. Im Rahmen einer Panikstörung mit Agoraphobie werden meist verschiedene Situationen vermieden, in denen es gefährlich oder peinlich sein könnte, eine Panikattacke zu erleiden, oder in denen es schwierig sein könnte, Hilfe zu bekommen.

Behandlungsangebot

Eine Vielzahl wissenschaftlich kontrollierter Untersuchungen zeigen, dass Panikstörung und Agoraphobie sehr gut durch Verhaltenstherapie behandelt werden können. Die Hochschulambulanz bietet eine seit vielen Jahren bewährte und im Ablauf optimierte Psychotherapie an.

 

  • Sie haben den Eindruck, dass bei Ihnen eine Panikstörung vorliegt und wünschen sich weitere Informationen zur Therapie an der Hochschulambulanz?
  • Sie sind sich unsicher, ob es sich bei Ihren Beschwerden tatsächlich um eine Panikstörung, evtl. mit Agoraphobie, handelt? Sie möchten dies gerne abklären, um sich ggf. über Behandlungsmöglichkeiten zu informieren?

Dann können Sie sich gerne unter der T. 0931-3182839 mit uns in Verbindung setzen. Die Sprechzeiten der Hochschulambulanz sind Montag 9 - 10 h und Mittwoch 12 - 13 h. Ausserhalb der Sprechzeit steht Ihnen ein Anrufbeantworter zur Verfügung. Bitte hinterlassen Sie neben Ihrer Nachricht auch Ihre Rufnummer, damit wir sie zurückrufen können.

Selbstverständlich können Sie auch per email an paniknetz@uni‑wuerzburg.de mit uns Kontakt aufnehmen.

Medienspiegel

Über die Panikambulanz und das Paniknetz wurde in den Medien berichtet. Eine Auswahl an Berichten Beiträgen finden Sie hier.

Hochschulambulanz für Psychotherapie     Marcusstraße 9-11     97070 Würzburg     Telefon +49 (0)931 31-82839

Angebot > Panikambulanz