Allgemeine Informationen
Als Ambulanz für Lehre und Forschung ist die Arbeit der Hochschulambulanz mit den Forschungsprojekten des Lehrstuhls für Psychologie I verzahnt.
Ein zentraler Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten des Lehrstuhls stellt die Angstforschung dar. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns vor allem mit grundlegenden Fragestellungen, z.B. der Rolle der Aufmerksamkeit bei der Angstauslösung, den Wechselwirkungen zwischen psychischen und körperlichen Prozessen bei der Angstreaktion und der Bedeutung von biologischen Faktoren für die Häufigkeit von Angststörungen.
Neben dieser Grundlagenforschung wird am Lehrstuhl für Psychologie auch angewandte Forschung betrieben. So interessiert uns der Einsatz von neuen Technologien in der klinischen Psychologie. In diesem Zusammenhang untersuchen wir einerseits die therapeutischen Möglichkeiten, die sich durch die Nutzung von virtuellen Welten ("Simulationen") bei der Behandlung von Flugangst und anderen Phobien eröffnen, andererseits die Chancen des Internets wie z.B. Chat-Beratung und Internetgruppenangebote.
Weitere Forschungsschwerpunkte stellen die Untersuchung der Bedeutung von Lernprozessen bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Suchtverhalten und der Einfluss von Emotionen auf die Schmerzverarbeitung dar.
Zwar werden die für diese Projekte benötigten Untersuchungsteilnehmer zumeist über Aushänge, Internet und Presse angeworben, dennoch beziehen wir auch Patienten der Hochschulambulanz in laufende Forschungsvorhaben des Lehrstuhls ein, sofern dies sinnvoll und möglich ist.
Laufende Untersuchungen
Haben Sie wiederkehrende Angstattacken ?
Haben Sie wiederkehrende Attacken starker Angst, die zusammen mit starken körperlichen Symptomen (z. B. Herzrasen, Schwindel, Atemnot, Benommenheit, Engegefühl, Übelkeit, Hitzewallungen) auftreten?
Bei einer Panikstörung treten solche Angst- und Panikanfälle oft plötzlich und unerwartet in ungefährlichen Alltagssituationen (z. B. im Kaufhaus, während Bus- oder Bahnfahrten) auf. In der Folge machen die Betroffenen sich Sorgen über das erneute Auftreten solcher Anfälle und haben Angst davor.
Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung bietet die Hochschulambulanz für Psychotherapie am Lehrstuhl für Psychologie I der Universität Würzburg eine intensive ambulante Behandlung für Personen an, die unter einer Panikstörung leiden.
Interessierte können sich montags von 9 bis 10 Uhr unter 0931-3182839 näher informieren und anmelden (ausserhalb der Sprechzeit steht Ihnen ein Anrufbeantworter zur Verfügung. Bitte hinterlassen Sie neben Ihrer Nachricht auch Ihre Rufnummer, damit wir sie zurückrufen können).



